+++News vom Landtagsabgeordneten Johannes Becher: „Wer die Isar liebt, lässt ihr Raum” Baustellenbesichtigung von MdL Becher mit dem Wasserwirtschaftsamt +++

Zwischen Hangenham und Moosburg hat die Isar schon gezeigt, was sie kann: Im Zuge der Renaturierungsmaßnahmen wurden die Ufersteine dort entfernt und der Fluss hat sich den Raum zurückgeholt. Der Mehrwert für Natur und Naherholung sind innerhalb weniger Jahre deutlich zu erkennen. Kiesbänke haben sich entwickelt, Uferbäume fallen in die Isar und beeinflussen die Flussdynamik positiv.

. Auf dem Bild anbei sind folgende Personen zu sehen (v.l.n.r.): Johannes Becher, MdL, Behördenleiter Christian Leeb, Fachbereichsleiter Wasserbau und Gewässerentwicklung Stephan Kirner, Abteilungsleiter für Freising Florian Hinz, Flußmeisterin Marion Große-Sudhues.

Nun hat sich der Landtagsabgeordnete Johannes Becher bei einem Ortstermin mit dem Wasserwirtschaftsamt Freising über weitere geplante und begonnene Renaturierungsmaßnahmen informiert. Zentral war dabei die Sohlgleite-Baustelle nahe Pulling. In diesem Bereich hat der Fluss sich bereits tief in sein Bett eingegraben und vertieft sich laut Wasserwirtschaftsamt durchschnittlich um zehn Zentimeter pro Jahr. Die Aufweitung des Flusses ist nicht ohne Weiteres möglich. Daher wird mit mehreren Tonnen Flusssteinen eine Schwelle errichtet, um den Prozess der Eintiefung zu bremsen. Im weiteren Flusslauf sollen bis nach Freising in den nächsten Jahren sieben weitere Schwellen folgen. Der Zeitplan sieht vor, dass pro Jahr eine neue Sohlgleite realisiert wird. Die Uferbefestigung kann dann sukzessive entnommen werden. „Jedes Renaturierungsprojekt ist ein wertvoller Beitrag für die Artenvielfalt und die Gewässerökologie sowie für den Hochwasserschutz,“ betont Johannes Becher.

Erfolge der Renaturierung lassen sich bereits wenige Jahre nach der Maßnahme deutlich erkennen, wie etwa im Isarabschnitt zwischen Freising und Moosburg. In einer Studie hatte der Bund Naturschutz Freising die zahlreichen positiven Effekte nachgewiesen. Auch an der vor fünf Jahren eingebauten Sohlgleite auf der Höhe von Dürneck lassen sich die Veränderungen mit bloßem Auge gut erkennen. Statt einer fixierten Bebauung auf beiden Seiten holt sich die Isar hier ein Stück zurück und bildet wieder Kiesbänke aus. “Es ist schon beachtlich, was die Isar macht, wenn man sie lässt. Ohne Uferbefestigung sieht der Fluss wieder aus wie ein Fluss”, so Becher. „Wer die Isar liebt, lässt ihr Raum.”

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