+++News aus der Stadt Freising Mehrgenerationenwohnen: Offene Türen und Bewerbungsstart+++

Mit großen Schritten „wächst“ das städtisch geförderte Mehrgenerationenwohnen an der Katharina-Mair-Straße seiner Fertigstellung entgegen. Voraussichtlich Ende 2022 sollen die beiden Baukörper mit insgesamt 115 Wohnungen zwischen 33 und 113 Quadratmetern bezugsfertig sein. Noch vor dem Bewerbungsbeginn am 01. April 2022 wird die neue Wohnanlage allen Interessierten vorgestellt.

Besichtigungen am 25. und 26. März

An zwei „Tagen der offenen Türen“ besteht am Freitag, 25. März 2022, von 13 bis 16 Uhr sowie am Samstag, 26. März 2022, von 10 bis 13 Uhr Gelegenheit, sich einen Eindruck zu verschaffen von dem von der Regierung von Oberbayern geförderten Wohnprojekt. Mitarbeiter/-innen aus den beteiligten Fachämtern beantworten dabei Fragen zur Wohnanlage und zum Bewerbungsverfahren. Ablauf und Teilnahme richten sich nach den dann aktuellen Corona-Maßgaben, eine FFP2-Maske ist in jedem Fall erforderlich.

Der Neubau schreitet voran: Bald finden hier Jung und Alt ein neues Zuhause in moderner Wohnatmosphäre. Foto: Stadt Freising Mehrgenerationenwohnen Katharina-Mair-Straße Lerchenfeld Baustelle

Das Projekt

Die Stadt Freising errichtet auf dem auf 6.730 Quadratmeter großen Areal an der Katharina-Mair-Straße auf insgesamt zwei Grundstücken, die sich rechts und links an die Therese-von-der-Vring-Straße anschließen, 115 Geschosswohnungen. Das Angebot preisgünstiger, barrierefrei zugänglicher Mietwohnungen ist konzipiert für einen Querschnitt aller Generationen vom Single bis zur Familie. Ältere Menschen sollen hier ebenso eine Zuhause finden wie Studierende und Auszubildende, Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst, Menschen mit Behinderung und insbesondere einkommensschwächere Haushalte. Um einen günstigen Mietpreis zu gewährleisten, ist die Bebauung kompakt. Zugleich ist für viel Platz zur Entfaltung, für gemeinschaftlichen Aktivitäten oder zum Garteln in den sorgsam geplanten Freibereichen gesorgt: Neben Kinderspiel- und Rasenflächen besteht in den Innenhöfen und auf den Dachflächen die Möglichkeit für „urban gardening“.

Das Mehrgenerationenwohnen bietet eine weitere Besonderheit: Bei der Vergabe der Wohnungen werden nicht die üblichen Kriterien des sozialen Wohnbaus angewandt. Stattdessen folgt die Vergabe nach einem vom Stadtrat beschlossenen Punktesystem, das zum Beispiel ausdrücklich auch eine ehrenamtliche Tätigkeit oder den Verzicht auf ein Auto berücksichtigt. Eine wichtige Rolle spielen u.a. aber auch ein Freising-Bezug, sei es durch den bisherigen Wohnsitz, die Arbeitsstelle oder ein Studium auf dem Campus Weihenstephan. Dabei ist es entscheidend, dass das Einkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreitet – so, wie es auch das Kommunale Wohnraumförderprogramm vorsieht und eindeutig formuliert, dass „die Wohnungen insbesondere auch von einkommensschwachen Personen genutzt werden können“.

Ein Blick in den Innenhof als Visualisierung: Hier werden die künftigen Bewohner/-innen zum Entspannen, Spielen und „urban gardening“ eingeladen.  Illustration: 3D Artifex UG Co. KG

Bewerbungsformulare ab 01. April 2022 auch online erhältlich

Das Bewerbungsverfahren beginnt am 01. April 2022, dauert bis einschließlich 30. Juni 2022 und wird auf Basis eigens erstellter Bewerbungsformulare abgewickelt. Das geht online über die Homepage der Stadt Freising: Unter www.freising.de/leben-wohnen/wohnen/mehrgenerationenwohnen gibt’s ab sofort alle Informationen zum Thema und ab 01. April 2022 dann auch spezielle Bewerbungsformulare für vier verschiedene Interessensgruppen, die ausgefüllt per Mail eingesandt werden können.

Bewerbungsformulare in Papierform zum Ausfüllen sind ab 01. April 2022 dann auch an verschiedenen Orten im Stadtgebiet erhältlich, u.a. im Bürgerbüro der Stadt Freising, im Caritas-Zentrum (Bahnhofstraße 29), bei der Arbeiterwohlfahrt (Kölblstraße 2), im Servicebüro der Aktiven City Freising e.V. (Ziegelgasse 15), beim Landratsamt Freising oder auch im Campus-Office der TUM School of Life Sciences und Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro leistet die Stadt Freising mit ihrem innovativen Mehrgenerationen-Wohnen einen Beitrag, um die angespannte Lage auf dem Mietwohnungsmarkt etwas zu dämpfen.

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