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+++News aus der Stadt Freising: „Ein Leuchtturm für die Zukunft: Warum das neue TUM-Zentrum für Infektionsprävention (ZIP) ein Hauptgewinn für Freising ist“.+++

Die Technische Universität München (TUM) hat am 18. Mai 2026 im Beisein von Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Staatsminister Dr. Florian Herrmann und Oberbürgermeisterin Monika Schwind das neue Zentrum für Infektionsprävention (ZIP) feierlich eröffnet. Rund 60 Millionen Euro wurden vom Freistaat Bayern und dem Bund in den hochmodernen, rund 2.700 Quadratmeter großen Forschungskomplex investiert. 

Copyright für alle 4 Bilder: Tina Heun-Rattei

Das ZIP ist Teil der TUM School of Life Sciences am Campus Freising-Weihenstephan . Es widmet sich der Erforschung und Kontrolle resistenter Erreger abseits klassischer Antibiotika, um die Verbreitung von Keimen bei Mensch und Tier effektiv zu minimieren. Bereits heute sterben weltweit jährlich etwa 1,3 Millionen Menschen an Infektionen, weil bewährte Therapien versagen. Diese Zahl könnte bis 2050 auf bis zu zehn Millionen steigen.

Auch für die Stadt Freising ist das ZIP ein großer Gewinn. Das neue Flaggschiff-Institut stärkt die Region nachhaltig in wirtschaftlicher, städtebaulicher und gesellschaftlicher Hinsicht. 

Oberbürgermeisterin Monika Schwind sagte: 

„Die Eröffnung des Zentrums für Infektionsprävention ist ein großartiger Tag für Freising und ein echter Meilenstein für unsere Stadt. Dass hier, auf unserem traditionsreichen Campus Weihenstephan, künftig Lösungen für die globalen Gesundheitsfragen von morgen entwickelt werden, erfüllt uns mit großem Stolz.” 

Die Investition von 60 Millionen Euro ist ein kraftvolles Bekenntnis zum Standort Freising. Das Zentrum führt Expertinnen und Experten aus der Mikrobiologie, Immunologie, Bioinformatik und KI  zusammen, die zuvor über mehrere Standorte verteilt waren. Dieser Zuzug von Spitzenforschenden, Studierenden und technischem Personal belebt die lokale Wirtschaft.

Auch optisch und infrastrukturell gewinnt Freising: Das Staatliche Bauamt Freising hat den Neubau an der Liesel-Beckmann-Straße im April 2026 nicht nur termingerecht fertiggestellt, sondern auch architektonisch Maßstäbe gesetzt. Der hangparallele Baukörper mit seiner recycelbaren Keramik-Fassade fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Durch eine umfassende Gebäudebegrünung und neue Baumpflanzungen wurde die Hanglage im Sinne eines „grünen Campus“ aufgewertet. 

Mit der Eröffnung des ZIP festigt Freising seinen Ruf als international hochkarätiger Wissenschafts- und Life-Science-Standort. 

Dr. Florian Herrmann, Leiter der Staatskanzlei, Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien sowie Abgeordneter für den Stimmkreis Freising im Bayerischen Landtag betonte:

„Spitzenforschung braucht Spitzeninfrastruktur. Der Freistaat Bayern übernimmt mit 40 Millionen Euro den Löwenanteil der Finanzierung dieses Forschungsbaus und setzt damit ein starkes Zeichen für den Wissenschaftsstandort Bayern. Im Rahmen der Hightech Agenda investieren wir 6 Milliarden und eine weitere Milliarde im kommenden Doppelhaushalt für Wissenschaft und Forschung. Die Bio-Life-Sciences gehören neben Künstlicher Intelligenz, Luft- und Raumfahrt sowie Quantencomputing zu den entscheidenden Zukunftstechnologien. Nur durch Technologie und Innovation werden wir die drängenden Zukunftsfragen erfolgreich lösen können.“

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