+++News von der Freisinger Bank: WERO klicken – SPENDE. Azubi-Projekt der Freisinger Bank eG bringt 2.000 Euro für die Lebenshilfe.+++
Mit ihrem diesjährigen Wero-Azubi-Projekt hat die Freisinger Bank eG digitales
Bezahlen mit regionalem Engagement verbunden. Für jede Teilnahme an der Aktion
„WERO klicken – SPENDE schicken“ spendete die Bank fünf Euro an die Lebenshilfe
Freising. Insgesamt kamen 2.000 Euro zusammen, die Anfang August symbolisch an den
Verein übergeben wurden.

Bild: Auszubildende und Projektmitglieder der Freisinger Bank eG mit Vorstand Johannes Reicheneder und Petra
Wegener, Referentin Fundraising der Lebenshilfe Freising
Wero ist eine europäische Bezahllösung, die direkt in die VR Banking App integriert ist.
Damit lassen sich Geldbeträge schnell und unkompliziert von Konto zu Konto senden
und empfangen. Eine IBAN ist dafür nicht erforderlich. Eine Mobilnummer oder E-Mail-
Adresse genügt.
Im Mittelpunkt des Projekts stand jedoch nicht die digitale Bezahlfunktion, sondern die
Idee, mit einem modernen Banking-Angebot gleichzeitig etwas für die Region zu
bewegen. Die Auszubildenden der Freisinger Bank entwickelten die Aktion und
übernahmen Verantwortung für Planung, Kommunikation und Kundenansprache.
Dabei konnten sie auf die Unterstützung eines starken Teams im Hintergrund zählen.
Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Personal, Marketing und Elektronische
Bankdienstleistungen begleiteten das Projekt und sorgten gemeinsam mit den Azubis
für die organisatorischen, technischen und kommunikativen Voraussetzungen.So konnten die Auszubildenden ihre eigenen Ideen einbringen und gleichzeitig
praktische Erfahrungen in der Umsetzung eines bankweiten Projekts sammeln.
Kundinnen und Kunden konnten Wero in ihrer VR Banking App aktivieren und
anschließend eine symbolische 1-Cent-Anfrage mit dem Hinweis „Lebenshilfe Freising“
versenden. Eine tatsächliche Zahlung wurde dabei nicht durchgeführt. Jede Teilnahme
löste jedoch eine Spende von fünf Euro durch die Freisinger Bank aus.
Azubis bringen die Aktion ins Rollen
Die Lebenshilfe Freising wurde zuvor in einem Social-Media-Voting als
Spendenempfänger ausgewählt. Bei der persönlichen Spendenübergabe am 5. August
stellten Geschäftsführer Johannes Reicheneder und Fundraising-Referentin Frau
Wegener zwei Projekte vor, die mit der Spende unterstützt werden.
Die 2.000 Euro werden zu gleichen Teilen auf beide Projekte verteilt. Je 1.000 Euro
fließen in die Bereiche „Unterstützte Kommunikation“ und „Sweet Lottery“.
Mit dem Projekt „Unterstützte Kommunikation“ werden Menschen mit eingeschränkter
Lautsprache durch Gebärden, Symbole und digitale Hilfsmittel dabei unterstützt, sich
selbstbestimmt auszudrücken. Die Spende soll unter anderem die Anschaffung
entsprechender Hilfsmittel ermöglichen.
„Sweet Lottery“ ist ein inklusives Free-Jazz-Projekt, bei dem Menschen mit und ohne
Behinderung gemeinsam mit Musikerinnen und
Musikern aus der Freisinger Jazzszene musizieren. Die Spende unterstützt die weitere
Durchführung des Projekts.
Zwei Azubi-Projekte, eine Verbindung
Eine besondere Verbindung zwischen der Freisinger Bank und der Lebenshilfe besteht
auch auf Ausbildungsebene. Beide Einrichtungen haben eigene Azubi-Projekte
umgesetzt, bei denen junge Menschen Verantwortung übernehmen und eigene Ideen
verwirklichen konnten.
Auch der Beitrag der Lebenshilfe zur Wero-Aktion entstand ursprünglich im Rahmen
eines Azubi-Projekts. Unter dem Motto „Teilhabe ist kein Extra. Sie ist ein
Menschenrecht“ beschäftigten sich die Auszubildenden mit Inklusion und
gesellschaftlicher Teilhabe. Dass nun ein Azubi-Projekt der Freisinger Bank die
Lebenshilfe unterstützt, macht die Verbindung besonders passend.
„Wir haben uns sehr gefreut, dass wir uns bei der Wero-Aktion gegen die anderen
Mitbewerber durchsetzen konnten“, sagt Johannes Reicheneder. Die 2.000-Euro-
Spende sei für die Lebenshilfe eine wichtige Unterstützung. Angebote zur Teilhabe und
die Begleitung von Menschen mit Behinderung seien mit einem hohen finanziellen
Aufwand verbunden.
Für die Freisinger Bank zeigt das Projekt, wie Ausbildung, Digitalisierung und regionales
Engagement miteinander verbunden werden können. Die Wero-Aktion hat dabei vor
allem eines gezeigt: Aus der Idee der Auszubildenden ist konkrete Unterstützung für
Menschen in der Region entstanden.

