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+++News vom FDP Ortsverbands Freising und des Stadtrats Dr. Jens Barschdorf: Keine Gewinnoptimierung beim Leitungswasser.+++

Freising – Bei der Stadtratssitzung vom Donnerstag, den 23. Juli, wurde auf Grund einer Nachfrage des

FDP Stadtrats Dr. Jens Barschdorf klar, dass es sich bei der „Unterdeckung von rund 256.000 Euro“

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Quelle Foto FDP Ortsverband Freising

welche die Stadtwerke unter anderem als Begründung für die Erhöhung der Wasserpreise genannt hatte,

nicht etwa um einen Verlust beim Trinkwasser handelt, sondern vielmehr um nicht erzielte Gewinne. Die

angesprochene Unterdeckung soll auch durch eine höhere Preiserhöhung ausgeglichen werden, wenn

man dem Pressebericht folgt.

Stadtrat Barschdorf dazu: „Die Stadtwerke haben in den vergangenen drei Jahren über 2 Millionen Euro

im Trinkwasserbereich Gewinn gemacht. Das mag knapp 250.000 weniger sein, als man gerne Gewinn

gemacht hätte. Nach meinem Verständnis sollte ein solches essentielles Gut wie Trinkwasser aber nicht

zur Gewinnoptimierung und dem Verlustausgleich an anderer Stelle der Stadtwerke dienen. Wenn hier

Gewinne anfallen, so können diese ein Nebeneffekt sein. Es sollte sich aber nicht um ein ausgegebenes

Ziel einer prozentualen Rendite handeln. Gerade in der jetzigen Zeit, in der Lebenshaltungskosten so

hoch sind, sollten wir als Stadt, der die Stadtwerke gehören, darauf achten, dass hier keine Kosten über

Gebühr auf die Menschen zukommen.

Der FDP Stadtrat hat deshalb einen Antrag bei der Stadt eingereicht, dass die Stadt Freising die

Stadtwerke dazu dringt, den Wasserpreis für die nächste Periode erneut neu zu berechnen und

eventuelle entgangene Gewinne aus der vergangenen Periode nicht mehr in dieser Berechnung

einzubeziehen. Zudem soll die Stadt Freising die Stadtwerke zudem anweisen, bei der Berechnung des

Wasserpreises nicht mehr auf eine maximal mögliche Rendite hin zu optimieren, sondern diesen mit dem

Ziel einer maximalen Umsatzrendite in Höhe von 1% als Puffer zu berechnen.

„Die Stadtwerke leisten gute Arbeit für unsere Stadt, an dieser Stelle müssen wir als Stadt aber dafür

sorgen, dass dieses essentielle Gut zum bestmöglichen Preis für alle Menschen, gerade diejenigen mit

geringen Einkommen, zur Verfügung gestellt wird. Es reicht schon, dass bei der nun kalkulierten

Erhöhung der Wassercent aufgeschlagen wird, da muss nicht noch ein zusätzlicher Gewinn in die

Berechnung einfließen!“, so Barschdorf weiter.

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