+++News vom Bundestagsabgeordnete Leon Eckert (Bündnis 90/Die Grünen: Olympia-Zuschlag für München: Freude über Olympia, aber Umland muss mit am Tisch sitzen.+++
Freising, 26. September 2026 – München hat den Zuschlag für die deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele erhalten. Der Bundestagsabgeordnete Leon Eckert (Bündnis 90/Die Grünen) begrüßt die Entscheidung, mahnt zugleich aber zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den nun anstehenden Planungen. Entscheidend sei, dass auch die Region frühzeitig einbezogen und Olympia nicht zum Anlass für Projekte gemacht werde, die unabhängig davon umstritten sind.
„Ich sehe die Möglichkeiten, die Olympia für München und die Region bietet. Gleichzeitig müssen wir jetzt genau hinschauen, wie die Spiele organisiert werden und welche Folgen die Planungen für die gesamte Region haben. Das Umland muss von Anfang an mit am Tisch sitzen. Dies gilt insbesondere auch bei Fragen der Infrastruktur und des Verkehrs. Die Landkreise rund um München müssen deshalb auch in den zuständigen Gremien an der Ausgestaltung der Spiele beteiligt werden und mitentscheiden können“, so Leon Eckert.
Gerade mit Blick auf die Flughafenregion müsse dabei klar sein: „Die Olympischen Spiele dürfen nicht als Vorwand genutzt werden, um eine dritte Startbahn am Flughafen München vermeintlich zu begründen. Für eine dritte Startbahn fehlt der Bedarf, auch mit Olympia in München, es darf sie deswegen nicht geben. Es müssen zudem Möglichkeiten sichergestellt werden, schon frühzeitig Gefahren wie steigenden Mieten und explodierenden Grundstückpreise zu begegnen. Notwendige Infrastrukturmaßnahmen für Olympia müssen unabhängig davon geplant und auf ihren langfristigen Nutzen für die Region geprüft werden. Straßenneubauten oder -erweiterungen für Olympia lehne ich ab.”, betont Eckert.
Eckert sieht nichtsdestotrotz in den Spielen zugleich die Chance, die positive Stimmung und den Aufbruch rund um Olympia zu nutzen und München und die gesamte Region als weltoffene und gastfreundliche Gastgeberinnen und Gastgeber zu präsentieren. Diesen Prozess wolle er konstruktiv, aber auch kritisch begleiten, damit die Chancen der Spiele genutzt und die Interessen der Menschen in der Region weiterhin berücksichtigt werden.
