+++News aus der Stadt Freising: Photovoltaik-Beratungen der Agenda21-Gruppe „Energie und Klimaschutz“ starten wieder+++

Beratung startet wieder: Stecker-PV installieren, Stromkosten reduzieren

Nach der Winterpause nimmt die Agenda21-Gruppe „Energie und Klimaschutz“

am Donnerstag, 17. März 2022,ihren kostenlosen Photovoltaik-Beratungsser-vice wieder auf: Bis Oktober informieren Sepp Beck und Rainer Teschner jeden dritten Donnerstag im Monat von 14.30 bis 17 Uhr vor dem Energielokal, Rindermarkt 5 (neben dem St.-Georg-Haus), über Plug-In-Solaranlagen, PV-Kleinanlagen oder „Balkonkraftwerke“, wie die steckbaren Solargeräte für den Hausgebrauch auch genannt werden, und beantworten gerne individuelle Fragen. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten beim Klimaschutzmanagement der Stadt Freising, Johanna Krämer, Tel. 0 81 61/54-4 61 14, oder per Mail an agenda21-energie-klimaschutz-fs@posteo.de. Vor Ort können alle Interessierten eine mobile Solarstromanlage (Mikro-PV-Anlage) kennenlernen und von den beiden Experten alles über deren Nutzen für die eigene Wohnung erfahren.

Zum Foto Stadt Freising: Stellten im Herbst 2020 das Beratungsangebot vor (v.l.):  Sepp Beck und Rainer Teschner von der Agenda-21 Gruppe „Energie und Klimaschutz“, Marie Hüneke vom Klimaschutzmanagement der Stadt Freising  sowie Tobias Grießl von den Freisinger Stadtwerken.

„Die Energiepreise steigen, der Gaspreis ist auf dem Weltmarkt in den letzten zwölf Monaten um 60 Prozent gestiegen, der europäische Börsenstrompreis sogar um 300 Prozent – gute Gründe, sich auch als Mieter/-in um CO2-neutrale Energiequellen zu kümmern und sich an der Energiewende aktiv zu beteiligen“, unterstreicht die Agenda21-Gruppe und versichert: „Das ist kein Hexenwerk: Mit einer Mini-Solaranlage können Haushalte selbst Strom erzeugen und die eigene Anlage gegebenenfalls sogar mit umziehen.“ Platz finde sich nahezu überall, befestigt am Balkongeländer oder aufgestellt im Garten oder auf der Terrasse. Steckbare Solargeräte bestehen aus einem oder zwei PV-Modulen, einem integrierten Wechselrichter und einem Anschlusskabel. Die Anlage wird von einem Elektriker mit einer passenden Wielandsteckdose angeschlossen – schon ist die Mini-Solaranlage betriebsbereit. „Eine Leistung von 600 Watt erreicht man bereits mit zwei Modulen á 300 Watt. Ein Modul mit einem inte-grierten Wechselrichter kostet nicht viel mehr als ein mittleres Smartphone. Eine Familie kann mit zwei Modulen jährlich bei guter Ausrichtung nach Süden bis zu ca. 600 kWh ernten, was eine Stromersparnis von bis zu 150 Euro/Jahr bedeutet. Nach fünf bis acht Jahren hat sich die Anschaffung meist amortisiert, und die Module haben eine Lebensdauer von über 20 Jahren“, unterstreicht die Agenda21-Gruppe. Auch die Freisinger Stadtwerke unterstützen das Projekt durch Beratung, helfen beim Ausfüllen von Formularen, tauschen, falls nötig, den Stromzähler aus und bieten selbst PV-Kleinanlagen zum Kauf an.

Der Stadtrat hat am 23. Januar 2020 die „Freisinger Resolution zum Klimawan-del“ beschlossen. Die Stadt Freising sieht darin „die Eindämmung des men-schengemachten Klimawandels und dessen schwerwiegenden Folgen als eine kommunalpolitische Aufgabe von größter Dringlichkeit an“.

Mit ihrem Beratungsangebot leistet die Agenda21-Gruppe einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele 2035 und hilft Privatpersonen, die Umwelt zu schonen und Geld zu sparen.

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