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+++News aus der Stadt Freising Kunst: Vernissage und Ausstellung in der Caritas Freising. Kuratiert wird die Ausstellung vom Freisinger Verein “Marafiki wa Afrika – Freunde für Afrika e.V.”+++

am Dienstag 4.8. fand in den Räumen der Caritas Freising die gut besuchte (knapp 30 BesucherInnen) Vernissage der Ausstellung “Die Begegnung” statt.

Kuratiert wird die Ausstellung vom Freisinger Verein “Marafiki wa Afrika – Freunde für Afrika e.V.”, für den der international bekannte Künstler Marian Kretschmer immer wieder in Tansania bei den Partnern von Marafiki kunstpädagogisch und -therapeutisch arbeitet. Seine Werke werden im Anschluss zu Ausstellungen konzipiert und z.T. mit begleitendem Bildungsprogramm ausgestellt.

Zu sehen sind Begegnungsszenen als Fotos aus Tansania, künstlerisch überarbeitet, Originale von Marian Kretschmer und Mixed-Art Kunstwerke. 

Eingeführt wurde von Seiten der Caritas von Jeanette Lauck, Mitglied der Kreisgeschäftsführung u.a. mit den Worten: “Der Verein Marafiki wa Afrika-Freunde für Afrika und die Caritas passen wunderbar zusammen. Bei beiden stehen die Menschen im Mittelpunkt und der Wille die Situation der Menschen zu verbessern.”

Christine Albrecht führte von Marafiki-Seite ein (siehe Anhang) und Margit Wander führte im Anschluss durch das Treppenhaus (=Ausstellungsraum) als Verbindung von beden (Vereinsmitglied und Caritasmitarbeiterin).

Aus aktuellem Anlass sind die Türen der Caritas geschlossen, d.h. man kann von draußen reinschauen oder einen Termin (evtl auch zur Führung) unter Margit.Wander@caritasmuenchen.de (über den Verein unter kultur@marafiki.de, hier erst wieder ab dem 7.9.) ausmachen.

Worte zur Vernissage 4.8.26 Caritas Zentrum Freising

Karibu – herzlich Willkommen

Meine Name ist Christine Albrecht und ich stehe heute hier für den Verein Marafiki wa Afrika e.V.

zusammen mit Margit Wander, die gleichzeitig Caritas-Mitarbeiterin ist

Vielen Dank an alle die mitgewirkt haben, dass wir diese

Ausstellung „Die Begegnung“. heute und hier mit dieser Vernissage feierlich eröffnen können.

Der Verein Marafiki wa Afrika – Freunde für Afrika ist sozusagen „Kurator“ der Ausstellung – und

von allem, was damit zusammenhängt.

Zuerst möchte ich den Verein kurz vorstellen:

Wir nennen uns “Marafiki wa Afrika” – Freunde für Afrika.

Dieser Name ist unser “Programm

D.H. Wir haben Freunde in Afrika, ganz konkret in Tansania

und das heißt….

Wir pflegen den Kontakt durch gegenseitige Besuche, Telefonate, Videokonferenzen, – wie das

Freunde so tun ….

…durch das Diskutieren der Bedarfe und der Ideen, Leben lebenswerter zu gestalten, Menschen

zu unterstützen

…durch das gegenseitige Anteilnehmen an beiderseitigen Schicksalen,

… durch das Philosophieren, wie wir gemeinsam die “Welt verändern” können.

So sind unsere Freunde und Projektpartner*innen in Tansania Träger von Bildungsprojekten wie

z.B. Secondary Schools für Mädchen, von Needy Children oder Student Programmen, eines

Montessori Kindergartens, von landwirtschaftlichen genossenschaftlich organisierten

Gemeinschaften und Initiatoren von nachhaltigen ökologische Landwirtschaftsprojekten zur

Armutsbekämpfung und Bewältigung des Klimawandels.

Auf der anderen Seite ermöglichen wir auch Menschen aus Deutschland mit einem Volunteer-

Programm in Tansania, ihre Potenziale zu entdecken und zu entfalten,

indem sie aus ihrem normalen Leben auszusteigen können, sich von Tansania berühren lassen und

eine andere Kultur erleben.

Bildung der Menschen steht bei uns im Mittelpunkt, wie sie vielleicht an den Aktivitäten unserer

Partner und Freunde in Tansania unschwer erkennen konnten. Aber auch hier in Deutschland

haben wir laut Satzung einen Bildungsauftrag. Einen Teil davon sehen Sie hier in der Ausstellung.

Wir wollen Menschen zusammen bringen, die Begegnung mit dem anderen ermöglichen, mit einer

vielleicht für manche Menschen fremden Kultur und so die Gemeinsamkeiten spürbar machen.

Wir engagieren uns in der interkulturellen Bildung, im globalen lernen, in der Werte-Arbeit und

der Demokratiebildung.

Gerade bereiten wir unseren Beitrag für die Lange Nacht der Demokratie am 2.10. vor: Marafiki

hat zusammen mitunserem „marafiki-Künstler“ Marian Kretschmer Werteworkshops

durchgeführt: zusammen mit der Dombergakademie, den Kindern und Lehrkräften bzw dem

Ganztagspersonal der Grundschule St. Lantbert und zusammen mit der Fachschule für

Sozialpädagogik. Die Ergebnisse werden in der Stadtbücherei zu sehen sein. Eigentlich sollte

daraus noch ein Kinderrechte/Demokratie-Statement an einer öffentlichen Wand entstehen (Juli

26), dies konnte aber aus Geldmangel (noch) nicht umgesetzt werden

Ein Mensch kann die Welt verändern… oder sie lassen, wie sie ist…

Im Guten wie im Schlechten.

Was das im Guten bedeutet, merken wir immer wieder auch in unserem Verein

Eines von vielen, vielen Beispielen ist hier der oben erwähnte

…Marian Kretschmer, der damals zusammen mit Melanie Bumberger diese Idee für das

Kunstprojekt an der Chonyono Schule kreiert hat. Nun lebt diese Idee seit dem vielfältig weiter mit

Kunstaktionen in Tansania und Deutschland.

Marian besucht dazu die weiterführende Mädchenschule bei unserem Partnerverein MAVUNO,

macht dort kunstpädagogische und persönlichkeitsbildend Workshops und arbeitet mit den

Mädchen vor Ort. Die Arbeit wird fotografisch dokumentiert und von Marian Kretschmer

künstlerisch bearbeitet.

So sehen Sie hier in der Ausstellung einige Fotodrucke, die dann künstlerisch bearbeitet wurden.

Aber auch Originale von Marian Kretschmer, die unter dem Eindruck der Begegnungen vor Ort

entstanden sind.

Die Bilder dieser Ausstellung sollen und wollen gekauft werden. Damit unterstützen Sie mit 100%

der Summe unsere Projektpartner*innen in Tansania. Die gesamten Einnahmen kommen

ausschließlich der Mädchenbildung zugute.

Sie können die Bilder per Mail kaufen. Wie genau, finden Sie hier in der Beschreibung und der

Bilderliste. Oder sie schließen eine Bildungspatenschaft ab.

Das interkulturelle Lernen ist unser Mittelpunkt.

Den Horizont zu weiten, sich seiner eigenen kulturellen Prägung bewusst zu werden, deren

Bedeutung zu erkennen, ist dabei eine große Faszination, ein Schatz.

Gleichzeitig ist es dabei auch wichtig sich die eigene Fokussierung bewusst zu machen

– auch seine eigenen “Fesseln” zu identifizieren und manchmal darüber zu lachen zu können.

Wir haben dabei für uns erkannt, dass die innere Haltung, die verinnerlichten Werte individuell

sind,

wir machen daraus keinen Absolutheitsanspruch. Wichtig ist das Verstehen von einander!

Die Begegnung auf Augenhöhe ist uns für uns das Maß.

Begegnung kann bereichernd, horizont-weitend aber auch nervig und anstrengend sein. Das alles

gehört für uns zusammen.

Sich interessieren, sich mit dem Herzen verbinden, das sind unsere Zugänge, das ist die Art der

Begegnung, das ist das was uns , bzw. mich immer wieder lockt.

Unser Verein hat ein tansanisches Sprichwort zum Leitsatz ” Berg u. Tal kommen nicht

zusammen, aber Menschen”

So freuen wir uns jetzt auf die Begegnung mit Ihnen hier und heute.

Wir freuen uns auf das Gespräch, ihre Fragen, ihre Erfahrungen, ihre Anliegen. – sie finden uns

hier in der Ausstellung. Auf Grund der aktuellen Situation in den Beratungseinrichtungen ist die

Ausstellung nur nach Absprache geöffnet. Bitte melden Sie sich unter kultur@marafiki.de oder am

besten bei unserer Marafiki und Caritas- Mitarbeiterin unterMargit.Wander@caritasmuenchen.de, auch für Führungen.

Jetzt erste einmal schöne Begegnungen und guten Appetit am Buffet

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