+++News aus dem Landratsamt: Umwelt- und Klimapakt: Landrat Petz übergibt Urkunden an die Firmen GES High Voltage und Mertl Bedachungen.+++
Zwei Unternehmen aus dem Landkreis Freising engagieren sich weiterhin, um die Energiewende voranzubringen. Vertreter von GES High Voltage aus Hallbergmoos und Mertl Bedachungen aus Kirchdorf erhielten aus den Händen von Landrat Helmut Petz die Urkunden zur Teilnahme am Umwelt- und Klimapakt Bayern. Beide Firmen sind schon länger Teil dieser Initiative, hatten ihre Maßnahmen aber nochmal erweitert und sind nun erneut für drei Jahre dabei.

Landrat Helmut Petz (Mitte) überreichte die Urkunden an Geschäftsführer Andreas Mertl von Mertl Bedachungen (2.v.l.) und Florian Scheuerecker, Prokurist von GES High Voltage (2.v.r.) – im Beisein der Bürgermeister Uwe Gerlsbeck (Kirchdorf, l.) und Benjamin Henn (Hallbergmoos, r.).
Mit dem Umwelt- und Klimapakt arbeiten die Bayerische Staatsregierung und ihre Partner – die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw), der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) sowie der Bayerische Handwerkstag (BHT) – daran, Lösungen im Umgang mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu entwickeln. Mit der Idee, Betriebe, Unternehmer und staatliche Einrichtungen zu motivieren, betrieblichen Umweltschutz über das Maß der gesetzlichen Vorgaben hinaus umzusetzen, wurde 1995 der Umweltpakt Bayern erstmals vereinbart.
Die Firma Mertl Bedachungen hat sich auf die energetische Sanierung von Dächern spezialisiert. „Wir setzen auf Nachhaltigkeit durch erhaltene Dachstühle“, sagte Geschäftsführer Andreas Mertl. Und natürlich ist auch das eigene Gelände optimiert, beispielsweise sorgt eine Lichtkuppel in der Produktionshalle für möglichst viel natürliche Helligkeit, für den Rest sorgen LED-Leuchtmittel; eine Photovoltaikanlage erzeugt den notwendigen Strom, verbaut werden vor allem heimische Hölzer und Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen.
Auch das Firmengebäude von GES High Voltage aus Hallbergmoos verbraucht möglichst wenig fossile Energie. Beleuchtet wird es durch große Glasfronten, eine Luftwärmepumpe heizt und der Strom dafür kommt vom Dach. „Seitdem wir den Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umgestellt haben, verzeichnen wir zusätzlich eine enorme Kosteneinsparung“, sagte Florian Scheuerecker, Prokurist der Firma, die Hochspannungssteckverbindungen für die industrielle Nutzung herstellt.
„Sie tragen mit Ihrem Engagement dazu bei, dass wir unser Ziel bald erreichen, den Landkreis vollständig aus erneuerbaren Energien zu versorgen“, sagte Landrat Petz. Damit tue man der Umwelt etwas Gutes und schone auch noch die eigenen Finanzen. „Da bedient sich der Staat des Eigeninteresses von Bürgern und Unternehmen. Wenn die Leute davon profitieren, dann machen sie es auch. So geht Energiewende.“

