+++News aus dem Landratsamt: Ausbildungskompass Landkreis Freising: Letzte Chance für Unternehmen, Ausbildungsplätze zu melden.+++
Im Oktober erscheint der Ausbildungskompass erstmals für den Landkreis Freising. Flächendeckend haben die Schulen im Landkreis bereits Exemplare für ihre Schülerinnen und Schüler bestellt. Die Lehrkräfte wurden schon im Umgang mit dem Ausbildungskompass geschult, damit er gezielt im Unterricht und in der Berufsorientierung eingesetzt werden kann.
Für Unternehmen bedeutet das: Sie erreichen junge Menschen nicht erst dann, wenn diese ganz konkret nach einem Ausbildungsplatz suchen. Sie werden schon während der Berufsorientierung sichtbar – in der Schule, bei der Suche nach passenden Berufen und Unternehmen und bei der Entscheidung, welcher berufliche Weg überhaupt infrage kommt. Noch bis zum 23. September haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Ausbildungsplätze für die neue Ausgabe zu melden, die im Oktober erscheint.
Der Ausbildungskompass verbindet die gedruckte regionale Ausgabe mit einer digitalen Plattform. Jugendliche können Ausbildungsberufe und Betriebe aus ihrer Umgebung entdecken, ihre eigenen Stärken und Interessen mit Berufen abgleichen und passende Praktikums- und Ausbildungsangebote finden. Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit, frühzeitig auf sich aufmerksam zu machen und Nachwuchskräfte aus der eigenen Region für ihre Berufe zu begeistern.
Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt eine besondere Auszeichnung: Der Ausbildungskompass hat beim Best of Technology Award 2026 der WirtschaftsWoche in der Sonderkategorie „Digitale Verwaltung: Nutzen für Bürger:innen und Unternehmen“ das höchste Prädikat „exzellent“ erhalten. Mit dem Best of Technology Award zeichnet die WirtschaftsWoche gemeinsam mit dem strategischen Partner Capgemini sowie den wissenschaftlichen Partnern Fraunhofer ISI und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) digitale Lösungen aus, die einen konkreten Nutzen für Unternehmen und Gesellschaft schaffen. Überzeugt hat die Jury insbesondere das Zusammenspiel: „Der Ausbildungskompass bringt Schulen, Lehrkräfte, Jugendliche, Beratung, Verwaltung und Ausbildungsbetriebe in einem gemeinsamen, datenschutzkonformen System zusammen. Der Weg von der ersten beruflichen Orientierung über das Praktikum bis zur Ausbildung wird dadurch regional miteinander verknüpft“, heißt es in der Begründung.
„Für Ausbildungsbetriebe ist das gerade in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels entscheidend“, sagt Claudia Betz von der Fachstelle für wirtschaftliche und digitale Entwicklung. „Sichtbarkeit bei Jugendlichen entsteht nicht erst mit einer Stellenanzeige kurz vor dem Schulabschluss. Unternehmen müssen bereits präsent sein, wenn junge Menschen beginnen, sich mit Berufen, Arbeitgebern und ihren eigenen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Genau hier setzt der Ausbildungskompass im Landkreis Freising an.“
Die erste Ausgabe steht kurz vor der Fertigstellung und wird im Oktober an die Schulen ausgeliefert.Unternehmen können noch bis zum 23. September ihre Ausbildungsplätze für die neue Ausgabe melden und sich damit von Beginn an als Ausbildungsbetrieb in der Region präsentieren.
Weitere Informationen und Teilnahmemöglichkeiten sind im Internet unterwww.ausbildungskompass.de/stellenanzeige-schalten zu finden.
