+++News aus dem Landratsamt: 34 junge Lehrkräfte legen ihren Amtseid ab.+++
Für alle Schülerinnen und Schüler war am Dienstag Schluss mit freier Zeiteinteilung. Schließlich mussten sie sich zum ersten Schultag wieder in ihren Klassenzimmern einfinden. Für insgesamt 34 Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter hatte bereits einen Tag zuvor ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Am Montag, 14. September, kamen die jungen Lehrkräfte in der ehemaligen Klosterbibliothek des Landratsamts Freising zusammen, um ihren Amtseid abzulegen. Empfangen wurden sie von Schulamtsdirektorin Dr. Petra Maier-Hundhammer, der örtlichen Personalratsvorsitzenden, Kerstin Rehm, und ihren Seminarleitungen.

Franz Heilmeier, Stellvertreter der Landrätin, begrüßte die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter und hieß sie herzlich willkommen im Landkreis Freising, wo sie künftig ihren Dienst ableisten. „Sie haben sich für einen Beruf entschieden, in dem Sie jeden Tag mit Menschen arbeiten, Verantwortung übernehmen und junge Menschen auf ihrem Weg begleiten werden“, sagte der stellvertretende Landrat. So manche Lehrkraft habe ihn entscheidend geprägt. „Wenn es bestimmte Lehrer nicht gegeben hätte, dann wäre ich heute nicht da, wo ich bin.“
Anschließend nahm Heilmeier den 34 Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern den Amtseid ab. Davon werden 22 an den Grundschulen im Landkreis beschäftigt sein. Sieben Personen gehen an die Mittelschulen, wobei lediglich eine davon Lehramt Mittelschule studiert hat. Alle anderen sind Quereinsteiger, die bereits einen Masterabschluss vorweisen können und sich damit für das Referendariat im Rahmen einer Sondermaßnahme qualifiziert haben. Außerdem sind zwei Förderlehramtsanwärterinnen, eine Fachlehramtsanwärterin für Ernährung und Gestaltung sowie je ein Förderlehramtsanwärter für Sport männlich und Informatik bzw. Werken, Kunst und Informatik dabei.
Eine „erfreuliche Randnotiz“ hatte Schulamtsdirektorin Sigrid Heck zu vermelden: „Alle Lehramtsanwärter/innen sind angetreten! Das war in den vergangenen Jahren nicht (mehr) selbstverständlich.“

