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+++Kreisparteitag: Die Linke Freising beschließt ihr Kommunalwahlprogramm 2026+++

Für einen solidarischen, nachhaltigen und antifaschistischen Landkreis Freising

Freising, 28. Januar 2026. Mit dem Auftakt ihres Kommunalwahlkampfs 2026 stellt Die Linke bei ihrem Kreisparteitag am vergangenen Montag im Furtnerbräu Freising ihr neues Wahlprogramm vor. Dieses wurde zuvor durch die anwesenden ca. 20 Mitglieder einstimmig beschlossen. Daneben wurde auch der Finanzplan für 2026 einstimmig beschlossen.

Die Partei setzt in ihrem Kommunalwahlprogramm auf eine Politik, die soziale Sicherheit, ökologische Verantwortung und Solidarität konsequent zusammendenkt – und sich klar gegen soziale Spaltung, Verdrängung und Ausgrenzung stellt. 

Dazu sagt Sebastian „Led“ Pisot, Kreissprecher und Listenplatz 2 für den Freisinger Stadtrat: „Wir treten an, um Freising solidarischer zu machen und klar zu zeigen: Menschenwürde, Antifaschismus und soziale Sicherheit sind nicht verhandelbar.“

Die drei Kernpunkte des Wahlprogramms:

1. Soziale Sicherheit im Alltag: Wohnen, Arbeit, Teilhabe
Hier ist der Kandidatin für den Kreistag auf Platz 1 der Liste Angelika Sagerer besonders wichtig: „Wohnen ist ein Grundrecht, kein Luxus, und wer arbeitet, muss davon leben können – wir kämpfen dafür, dass in Freising und im Landkreis niemand verdrängt oder ausgebeutet wird.“
Die Linke fordert eine konsequente Mietpreisbremse, dauerhaft gebundenen sozialen Wohnungsbau, den Erhalt kommunalen Bodens sowie faire Löhne mit Tariftreue und einem Mindestlohn von 15 Euro im kommunalen Bereich. Öffentliche Leistungen, Mobilität, Kultur und Gesundheit sollen für alle zugänglich bleiben – unabhängig vom Geldbeutel.

2. Klimaschutz sozial gerecht und kommunal verankert
Die Klimakrise betrifft alle – aber nicht alle gleich. Die Linke setzt auf einen nachhaltigen Landkreis mit erneuerbaren Energien, bezahlbarer Wärme, Schutz natürlicher Lebensräume und einer Verkehrswende mit starkem ÖPNV sowie sicheren Rad- und Fußwegen. Johannes Pokorny, Kreisliste Platz 2: „Sozialer Zusammenhalt und konsequenter Klimaschutz gehören für uns zusammen – wir brauchen jetzt eine ökologische Wende, die niemanden zurücklässt.“

3. Solidarität, Antifaschismus und gleiche Rechte für alle
Der Landkreis Freising soll ein sicherer Ort für alle Menschen sein. Die Linke steht für eine menschenwürdige Migrationspolitik, gleiche Rechte unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Lebensweise, den Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie eine klare Haltung gegen Rassismus, Ausgrenzung und Rechtsruck.

Antonia Cellura, Vorständin und Platz 1 für den Freisinger Stadtrat: „Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und Mehrheiten zu organisieren – für echte Lösungen, die den Menschen in Freising und im Landkreis ein gutes Leben in Sicherheit und sozialer Gerechtigkeit bringen.“

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