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+++News aus dem Landratsamt: „Beitrag zu Bürokratieabbau und einfacherem Bauen“: Staatsminister zeichnet Idee von Christopher Turtenwald aus.+++

„Ein Beitrag zu Bürokratieabbau und einfacherem Bauen“: So bezeichnet das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr den Vorschlag von Christopher Turtenwald, den Einbau von zusätzlichen Wohneinheiten im Bestand genehmigungsfrei zu stellen. Dafür wurde der Leiter des Sachgebiets Bauen und Landkreisentwicklung am Landratsamt Freising im Rahmen des Innovationszirkels „Moderne Verwaltung“ vom zuständigen Staatsminister Christian Bernreiter prämiert.

„Innovationen entstehen durch engagierte Menschen, die ihre Kreativität einbringen und mutig Verbesserungen anstoßen. Dieses Engagement schätzen wir sehr“, sagte Bernreiter bei der Preisverleihung in München. Ausgezeichnet wurden praxisnahe Verbesserungsvorschläge, die Abläufe vereinfachen, die Effizienz steigern und die Verwaltung nachhaltig verbessern. Ideen vorbringen können beim Bayerischen Innovationszirkel Bürgerinnen und Bürger oder eben Beschäftigte der Verwaltung.

Zum Bild 1: Landrat Helmut Petz (v.r.), Abteilungsleiter Michael Hildenbrand und Leitender Ministerialrat Stefan Kraus (r.) freuten sich mit dem Preisträger.Zum Bild 2: Bauminister Christian Bernreiter überreichte die Urkunde an Christopher Turtenwald. (Bilder: StMB/Winszczyk)

„Ich hatte mehrere Vorschläge für den Baubereich eingereicht. Einer davon wurde vom Ministerrat für gut befunden und letztes Jahr ins Dritte Modernisierungsgesetz Bayern aufgenommen“, sagt Christopher Turtenwald. Konkret geht es dabei darum, dass es keine Genehmigung braucht, um in bestehenden Gebäuden, die sich im unbeplanten Innenbereich befinden, weitere Wohnungen einzubauen. „Bisher musste man sich einen Architekten suchen, Planungsunterlagen erstellen lassen und ein vollständiges Baugenehmigungsverfahren durchlaufen, das zwischen zwei und vier Monate dauern kann. Die Antragsunterlagen und das Verfahren hatten den gleichen Umfang als wenn man ein Haus neu bauen würde. Das stand für mich nicht im Verhältnis.“

Inzwischen hat der Gesetzgeber den Einbau von weiteren Wohnungen im Bestand völlig verfahrensfrei gestellt. „Für den Bürger hat die Änderung natürlich enorme Zeit- und Kostenersparnisse, weil er sein Vorhaben nur noch bei der Gemeinde anzeigen muss und dann beginnen darf“, erläutert Turtenwald. Außerdem schafft sie Kapazitäten in den Behörden. Beim Landratsamt gehen weniger Anträge ein, bei denen bis auf die Anzahl der Stellplätze meist keine tiefere Prüfung notwendig ist. Und die jeweilige Gemeindeverwaltung kann sich eine Stellungnahme sparen.

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