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+++News aus der Stadt Freising Volksfest: Rekordbesuch beim 95. Freisinger Volksfest:179.126 Gäste feiern friedlich – Beteiligte ziehen positive Bilanz und übergeben 10.000 Euro Spende.+++

Mit einem neuen Besucherrekord, einem friedlichen Verlauf und einer Spendensumme von 10.000 Euro ist das 95. Freisinger Volksfest zu Ende gegangen. Beim Abschlusspressegespräch im Rathaus zogen Oberbürgermeisterin Monika Schwind, Festreferent Anton Frankl, Ordnungsamt, Festwirt Holger Nagl sowie Vertreter von Polizei, Feuerwehr, BRK, Brauereien und Gastronomie eine rundum positive Bilanz.

179.126 Besucherinnen und Besucher wurden an den zehn Festtagen gezählt – 43.238 beziehungsweise 31,8 Prozent mehr als 2025. Seit 2024 sind die Besucherzahlen damit um 45,8 Prozent gestiegen. Besucherstärkster Tag war der zweite Samstag mit 28.467 Gästen, am wenigsten besucht war der Mittwoch mit 8.450 Gästen.

Oberbürgermeisterin Schwind: „Der Erfolg spricht für sich“

Oberbürgermeisterin Monika Schwind zeigte sich besonders erfreut darüber, dass sie während der Festtage praktisch keine Kritik erreicht habe – etwas, das seit vielen Jahren nicht mehr der Fall gewesen sei: „Der Erfolg spricht für sich. Entscheidend dafür war die enorm gute Zusammenarbeit aller Beteiligten – allen voran unseres Ordnungsamtes, aber ebenso der Einsatzkräfte, des Festwirts, der Schausteller, der Brauereien und aller weiteren Partner.“

Auch Magdalena Treptow, Fachbereichsleiterin Öffentliche Sicherheit und Ordnung, sprach von einem sehr gelungenen und trotz des Rekordbesuchs ausgesprochen friedlichen Volksfest. Das gute Wetter habe Wirten und Standbetreibern zusätzlich geholfen. Besonders hob sie die vertrauensvolle und unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem neuen Festwirt Holger Nagl hervor. Die wenigen Beschwerden und Anregungen aus der Bevölkerung würden ausgewertet und gegebenenfalls für 2027 berücksichtigt. 

Festreferent Anton Frankl dankte insbesondere dem Festwirt und dem Team des Ordnungsamtes. Dass Nagl selbst viel unter den Menschen gewesen sei, sei bei den Gästen sehr positiv angekommen. „Die Menschen machen das Volksfest aus!“, sagte Frankl – und blickte bereits voraus: „Nach dem Volksfest ist vor dem Volksfest!“

Festwirt Holger Nagl gab das Lob an sein Team weiter: „Nach der ganzen harten Arbeit ist dieses Lob Balsam für die Seele. Ich bin wirklich stolz auf meine Truppe!“ Er habe während der Festtage bewusst den Kontakt zu seinen Gästen gesucht und viele neue Menschen kennengelernt. Für 2027 kündigte Nagl bereits weitere Optimierungen bei einzelnen Abläufen an.

Friedlicher Verlauf trotz Rekordbesuch

Auch die Einsatzorganisationen zogen eine positive Bilanz. Die Polizeiinspektion Freising registrierte neun Körperverletzungen, was laut Dienststellenleiter Andreas Wegmaier im üblichen Rahmen eines Volksfestes liegt. Die Zahl der Diebstähle ging auf drei zurück, Taschendiebstähle wurden keine registriert. Ebenso gab es keine schweren oder sexuellen Delikte und erstmals auch keinen Widerstand oder Angriff gegen Einsatzkräfte. Insgesamt leistete die Polizei 1.421,5 Einsatzstunden, so Wegmaier.

Die Freiwillige Feuerwehr Freising war täglich mit sechs Einsatzkräften vor Ort. Bei 17 Wacheinsätzen kamen insgesamt 96 Kräfte und rund 550 ehrenamtliche Stunden zusammen. Stadtbrandinspektor Oliver Sturde lobte insbesondere die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit mit Ordnungsamt und Festwirt. Der gemeinsame Standort der Einsatzkräfte in der Eishalle habe sich erneut bewährt, sagte Sturde hocherfreut.

Das BRK Freising verzeichnete laut Benedikt Popken 99 Bagatellversorgungen sowie 46 umfangreichere Versorgungen, etwa bei Kreislaufproblemen oder Wunden. 18 Personen mussten abtransportiert werden – eine weniger als im Vorjahr. Lediglich sieben Prozent der Abtransporte waren alkoholbedingt.

Mehr Festbier und 10.000 Euro für den guten Zweck

Auch beim Festbier gab es ein Plus: Insgesamt wurden 659,08 Hektoliter ausgeschenkt – 318,17 Hektoliter vom Gräflichen Hofbrauhaus Freising und 340,91 Hektoliter von der Staatsbrauerei Weihenstephan. Das waren 30,33 Hektoliter beziehungsweise rund 3.000 Maß mehr als 2025.

Großzügige Spende für die Wärmestube MenschSein e.V.


Besonders erfreulich fiel die Spendenbilanz aus: Die Festbierprobe im August erbrachte 3.600 Euro, das Behördenfußballturnier 500 Euro, das Prominenten-gegen-Schausteller-Schießen 3.000 Euro und der Verkauf der Volksfest-Pins 1.780 Euro. Die so zusammengekommenen 8.880 Euro wurden großzügigerweise durch das Nachtcafé auf 10.000 Euro aufgerundet. Die Spende kommt der Freisinger Wärmestube MenschSein e.V. zugute.

Auch aus Gastronomie und Brauereien kam viel Lob: Max Riemensperger von der Weinhalle bzw. vom Nachtcafé zeigte sich zufrieden über den Verlauf des Volksfestes und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Oliver Lentz (Geschäftsführer des Hofbrauhauses Freising) bezeichnete das Volksfest als „sehr runde Geschichte“ und lobte ebenfalls Festwirt und „Volksfest-Freising-Debütant“ Holger Nagl: „Er wurde von den Gästen nicht nur als Festwirt, sondern als Gastgeber wahrgenommen!“. Sein Kollege Peter Hiebl, Nationaler Vertriebsleiter bei Gräfliches Hofbrauhaus Freising, hob die gute Arbeit der Hüttn Schuhbauers und Schrödls hervor, die mit viel Engagement und Einsatz für eine rundum gelungene Festzeit gesorgt hätten. Josef Plank von der Staatsbrauerei Weihenstephan dankte schließlich den Braumeistern beider Freisinger Brauereien für das „g’scheide Bier“.

Damit endet ein Volksfest der Rekorde, das aus Sicht aller Beteiligten vor allem eines ausgezeichnet hat: das friedliche Miteinander und die hervorragende Zusammenarbeit hinter den Kulissen. 

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