EchingLandkreis

+++News aus der Gemeinde Eching: Spatenstich KiTa Eching West mit kommunalem Wohnungsbau und Tiefgarage.+++

Mit dem offiziellen Spatenstich am 19. Juni 2026 hat die Gemeinde Eching den

Baubeginn für eines ihrer wichtigsten Zukunftsprojekte vollzogen: Auf einem

gemeindlichen Grundstück entstehen eine Kindertagesstätte mit Hort in 7 Gruppen und

14 kommunale Wohnungen sowie eine Tiefgarage, alles unter einem Dach.

Das Vorhaben verbindet die dringend benötigten Kinderbetreuungsplätze mit

bezahlbarem Wohnraum überwiegend für Personen der Daseinsvorsorge.

Zum Spatenstich begrüßten Bürgermeister Michael Steigerwald und Architektin Susanne

Wehkamp (ARGE Wehkamp – Köhler Architekten) gemeinsam mit den Projektbeteiligten

die Gäste auf dem Baufeld.

Foto v.l.: Akos Hoffecker (Köhler Architekten), Simone Sauermann (Sachgebietsleiterin Hochbau, Gemeinde Eching),

Bernhard Bauer (ehem. Sachgebiet Hochbau, Gemeinde Eching), Bürgermeister Michael Steigerwald, Dr. Dagmar Bayer (Sachgebietsleiterin Wohnungswesen, Regierung von Oberbayern), Susanne Wehkamp (Architektin), Markus Keck (Firma Mickan)

Bürgermeister Michael Steigerwald betonte in seiner Rede

die Bedeutung des Projekts für Eching: „Mit diesem

Spatenstich setzen wir ein deutliches Zeichen. Wir schaffen

bezahlbaren Wohnraum für Menschen, die unsere

Daseinsvorsorge tragen, und gleichzeitig neue

Betreuungsplätze für unsere Kinder.

Das ist ein Gewinn für die ganze Gemeinde.” Er erinnerte zugleich an den langen Weg

bis zum Baubeginn: „Es gab Momente, in denen die

Förderung des Wohnungsbaus auf der Kippe stand. Dass wir

heute hier stehen, ist das Ergebnis von Ausdauer, guter

Zusammenarbeit und dem klaren Willen, dieses Projekt für

Eching zu realisieren.”

Auch Architektin Susanne Wehkamp blickt auf den

´steinigen Weg´ zurück, der für dieses Projekt mit vielen

Höhen und Tiefen und mehreren Rückschlägen und

Neuausrichtungen zurückgelegt werden musste. Gerade

durch die gestoppten Fördermittel für die Holzbauweise,

mussten neue Wege eingeschlagen werden.

„Alle Herausforderungen wurden gemeistert, auch wenn sie

allen beteiligten Planern immer wieder neue Ideen und

Nervenstärke abverlangte“, so Wehkamp.

Entstehen wird ein Gebäude, das Wohnen, Betreuung und

Begegnung zusammenbringt – ein Haus, das Generationen

verbindet.

Eckdaten des Projekts

Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 21.520.000 Euro brutto gemäß der

freigegebenen Kostenberechnung. Davon entfallen 2,76 Mio. Euro Förderung auf Kita

und Hort sowie rund 3 Mio. Euro auf den Wohnungsbau. Der Baubeginn erfolgte im Mai

2026, die Fertigstellung ist für das 1. Quartal 2029 geplant.

Kita und Hort

Es entstehen sieben Gruppen zur flexiblen Nutzung: Kita und Kindergarten mit 5 Gruppen

im Erdgeschoss sowie ein Hort mit 2 Gruppen im 1. Obergeschoss. Spielflächen werden

im Garten und auf der Dachterrasse über dem Erdgeschoss angeordnet.

Wohnungen

Im 2. und 3. Obergeschoss entstehen 14

kommunale Wohnungen mit 1 bis 3

Zimmern. Mindestens 60 Prozent dieser

Wohnungen werden an Personen der

Daseinsvorsorge vermietet. Der

Mietpreis liegt bei 15 Euro pro

Quadratmeter. Beides sind

Voraussetzungen für die Förderung

nach dem Kommunalen

Wohnraumförderprogramm (KommWFP).

Tiefgarage

In der Tiefgarage entstehen 27 Pkw-Stellplätze sowie Fahrradabstellmöglichkeiten.

Ein langer Weg zur Förderzusage

Die Realisierung des Wohnungsbaus stand zwischenzeitlich auf der Kippe. Im April 2025

erhielt die Gemeinde die Mitteilung, dass das Projekt aufgrund beschränkter Bundesmittel

voraussichtlich nicht gefördert werden könne.

Die Gemeinde setzte daraufhin alle Hebel in Bewegung: Im Juli 2025 fand ein

Abstimmungstermin bei der Regierung von Oberbayern statt, um mögliche Schritte zur

Sicherung der Förderung zu erörtern. Zudem richtete die Gemeinde im Juli und

September 2025 zwei Schreiben an Staatsminister Bernreiter, um die Zusage zum

vorgezogenen Maßnahmenbeginn für die Wohnbauförderung (KommWFP) zu erhalten.

Auch der Bayerische Rundfunk griff das Thema im Juli 2025 in einem Fernsehbeitrag der

Abendschau auf.

Diese Bemühungen waren erfolgreich: Im Dezember 2025 erhielt die Gemeinde die

Zusage zum vorgezogenen Maßnahmenbeginn und damit die Freigabe zum Versand

der Leistungsverzeichnisse. Die Förderzusagen für Kita und Hort nach Art. 10 BayFAG

lagen bereits seit Juli 2025 vor.

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