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+++News aus dem Landratsamt: Wer einen Ausweg aus einer Krise nach der Geburt eines Kindes sucht, ist beim Netzwerk Frühe Hilfen an der richtigen Adresse.+++

Ein Baby wirbelt den Alltag, die Finanzen, Beziehung und Hormone ordentlich durcheinander. „Sind wir gute Eltern?“, „Wie kann unsere Familie finanziell bestehen?“, „Was geschieht mit meiner Beziehung?“ Viele Fragen beschäftigen junge Eltern, nicht nur beim ersten Kind. Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme, körperliches Unwohlsein – das alles ist in der Zeit nach der Geburt normal. Nach einiger Zeit sollte jedoch wieder ein Alltag einkehren, der für alle Familienmitglieder gut ist und das Zusammensein angenehm macht.

Was aber tun, wenn sich über längere Zeit keine guten Gefühle mehr einstellen, der Alltag immer schwieriger wird, das Gedankenkarussell nicht stillstehen will? Wohin kann ich mich wenden, wenn ich als Angehöriger, Nachbar oder Freund das Gefühl nicht loswerde, eine Familie bräuchte Unterstützung, eine helfende Hand oder ein ärztliches Gespräch? Mit diesen Fragen hat sich kürzlich das Netzwerk Frühe Hilfen beschäftigt. Eingeladen von der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi) im Landratsamt Freising trafen sich Vertreter von Beratungsstellen wie Donum Vitae, Schwangerenberatung am Gesundheitsamt, Familienberatungsstelle Caritas Ismaning, aber auch Hebammen, Haushaltscoaches und Familienkinderkrankenschwestern. Sie tauschten sich mit Vertretern des Selbsthilfevereins „Schatten und Licht e.V. Initiative peripartale psychische Erkrankungen“ aus München aus.

Alle Stellen im Netzwerk Frühe Hilfen bieten Beratung, Austausch mit anderen Familien und Vermittlung im niedrigschwelligen Bereich an. Ziel ist, gemeinsam eine gute Versorgung von Familien zu gewährleisten, die Hilfe benötigen – sei es bei Verlust, emotionalen bis hin zu psychischen Problemen, Finanzen, Partnerschafts- oder Erziehungsschwierigkeiten. Ergänzt wird das Netzwerk durch alle Formen von Selbsthilfe, die als vierte Säule unseres Gesundheitssystems gelten, wie am Beispiel des Vereins „Schatten und Licht“ sehr deutlich wurde.

Wer Fragen zu diesen Themen hat, sollte nicht zögern, sondern sich Informationen und Hilfe bei einer dieser Stellen oder auch beim Kinderarzt, Haus- oder Frauenarzt holen.

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